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Wasserschutz

Ensinger Umweltpreis

Der dauerhafte Schutz der Trink- und Mineralwasservorkommen ist für Ensinger ein wichtiges Anliegen. Im Ökolandbau sieht das Familienunternehmen den optimalen Weg, dieses Ziel zu erreichen. Deshalb wurde eine Offensive gestartet, um den ökologischen Landbau in der Region voranzubringen: den Ensinger Umweltpreis. Er richtet sich an landwirtschaftliche Erzeuger in der Region um Vaihingen/Enz. Dabei wurden Betriebe unterstützt, die ihren Hof auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt haben. Die drei ausgezeichneten Betriebe werden untenstehend vorgestellt.

Familie Winkler stellt auf bio-Landbau um
Als erster landwirtschaftlicher Betrieb in Ensingen stellte Familie Werner Winkler ihren Hof auf eine ökologische Bewirtschaftung nach den strengen Kriterien von Bioland um. Familie Winkler bewirtschaftet einen Mischbetrieb, der Milch von 70 Kühen sowie Getreide erzeugt. 200 Hühner produzieren zudem Eier in Bio-Qualität. Es handelt sich dabei um einen klassischen Familien-Betrieb: Die Eltern sind mittlerweile auf dem Altenteil, Ehefrau Annette arbeitet halbtags auf dem Hof und Sohn Noah hilft hochmotiviert und leidenschaftlich mit.

Familie Conradt setzt auf Nachhaltigkeit
"Irgendwann war mir das mit dem Spritzen einfach zu viel. Ich dachte mir, wo soll das noch hinführen?“ sagt Uwe Conradt, der zusammen mit seiner Frau Angelika einen landwirtschaftlichen Mischbetrieb mit etwa 100 Hektar führt. „Ich hatte das Gefühl, dass wir unsere Wirtschaftsweise ändern müssen.“ Jetzt ist der Hof von Familie Conradt ein Bioland-Betrieb. Die Umstellung war ein Kraftakt, sowohl finanziell als auch organisatorisch. „Die Unterstützung durch den Ensinger Umweltpreis war eine wertvolle Hilfe, ohne die die Umstellung auf bio nicht möglich gewesen wäre.“

Glückliche Hühner und selbstgemachter Eierlikör
„Für kleine landwirtschaftliche Mischbetriebe wie unseren, die in keine Schublade passen, ist es so gut wie unmöglich, eine staatliche Förderung zur Umstellung auf Ökolandbau zu bekommen. Aber ganz ohne Unterstützung schaffen wir das einfach nicht“, sagte Andrea Binder, als sie sich für den Ensinger Umweltpreis zur Förderung des ökologischen Landbaus bewirbt. Das schwäbische Familienunternehmen unterstützte den Ötisheimer Freilandhof mit einem Eierautomaten und weiterem Equipment, das der Förderung zur Selbstvermarktung dient.

Artenschutz

Ensinger und die Steinkäuze

Schon seit über 20 Jahren engagiert sich der Familienbetrieb für die Forschungsgemeinschaft zum Erhalt einheimischer Eulen (FOGE). Der FOGE gelang es unter der Leitung von Herbert Keil, die Population der Steinkäuze im Landkreis Ludwigsburg von nur acht Brutpaaren 1988 auf derzeit über 300 zu erhöhen. „Es ist uns eine außerordentliche Freude, den Vertrag mit der FOGE um weitere fünf Jahre zu verlängern. Dieses Projekt ist uns allen eine Herzensangelegenheit“, erklärte Ensinger Geschäftsführer Frank Lehmann.

Schutz der Streuobstwiesen

Ensinger Direktsaftschorlen werden aus Äpfeln von heimischen Streuobstwiesen hergestellt. Ensinger unterstützt zahlreich Arten- und Naturschutzprojekte wie z.B. die Vaihinger Streuobstinitiative. Durch die mit dem NABU-Qualitätszeichen ausgezeichnete Apfelschorle trägt Ensinger zum Erhalt der Streuobstwiesen in Vaihingen/Enz und Umgebung bei. BUND, Imker, Landwirte, NABU und der Obst- und Gartenbauverein sind Partner bei diesem Projekt zum Schutz der Kulturlandschaft Streuobstwiese.

Klimaschutz

Energieeffizienz verbessern

Am effizientesten ist immer die Energie, die man gar nicht erst verbraucht. Deshalb werden Energieeinsparung und die Verbesserung der Energieeffizienz bei Ensinger schon immer großgeschrieben. Anlagen-Investitionen haben eine besondere Bedeutung, denn bei jeder Anschaffung wird ganz besonders auf den Energie- und Ressourcenverbrauch geachtet. Ensinger wurde aufgrund seiner vorbildlichen Maßnahmen für mehr Energieeffizienz 2022 mit dem Preis „100 Betriebe für Ressourceneffizienz Baden Württemberg“ ausgezeichnet.

Förderung Elektro-Mobilität

Nach dem Start des ersten Elektro-Trucks im Frühjahr folgte im Juni 2025 die feierliche Inbetriebnahme von zehn neuen E-Ladesäulen auf dem Firmengelände in Ensingen. Im Beisein von Oberbürgermeister Uwe Skyzpek und Ortsvorsteher Tobias Roser stellte Ensinger Geschäftsführer Frank Lehmann das Konzept den etwa 40 BesucherInnen und Ensinger Mitarbeitenden vor. Da sich die Säulen außerhalb des Firmengeländes befinden, sind sie offen zugänglich und können Tag und Nacht und rund um die Uhr genutzt werden. Laut Aussagen des Unternehmens handelt sich dabei um die ersten Ladepunkte im Ort, die öffentlich zugänglich sind.

 

Klimaschutzprogramm


Der mittelständische Familienbetrieb Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH weist eine ausgeglichene Klimabilanz für Scope 1 und 2 aus. Diese setzt sich zusammen aus:
1. Reduktion: Wir haben seit 2012 die CO2e-Emissionen um 62,7% reduziert.
2. Kompensation: 2025 kompensierten wir 1.500 Tonnen CO2e durch Investitionen in Trinkwasserprojekte nach UN Gold-Standard in Afrika.

Weitere Beispiele unseres Engagements

Mineralstoff

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