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02.09.2016

Pionier der Nachhaltigkeit

Ein schwäbisches Familienunternehmen mit über sechzigjähriger Tradition beweist, dass Nachhaltigkeit nicht nur in ethischer, sondern auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein echter Erfolgsfaktor sein kann. Die Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH wurde 1952 von Wilhelm Fritz und seinen vier Söhnen Eberhard, Otto, Wilhelm und Erich gegründet und ist seither in Familienbesitz. Heute führt die dritte Generation der Familie das mittelständische Unternehmen und beschäftigt rund 150 Mitarbeiter. Der Mineralbrunnen erzeugt jährlich über 110 Millionen Liter Premium-Getränke und erzielte 2015 einen Warenumsatz von rund 44 Mio. Euro.

Schon immer standen für den Familienbetrieb die enge Verbindung zur Region und nachhaltiges Wirtschaften im Vordergrund. Mit Erfolg: Auf ökologischer Ebene übertrifft Ensinger einzelne Vorgaben der Europäischen Union schon heute. Für seine Nachhaltigkeit wurde der Getränkehersteller bereits mehrfach ausgezeichnet. Im Juni 2016 erhielt das Ensinger Gourmet Bio-Mineralwasser zweimal das Testurteil „sehr gut“ bei ÖKO-Test.

Erfolg von der ersten Quelle an 

Aus der Tiefe der Erde gewinnt Ensinger Mineral-Heilquellen über ein ressourcenschonendes Brunnenmanagementsystem ein besonders gehaltvolles Mineralwasser. Die Ensinger „Power-Quelle“ ist mit ihrem hohen Calcium- und Magnesiumgehalt einmalig in Deutschland. Dies bestätigt auch der Autor Claus Arius in seinem Buch „Mineralwasser“. Was im Jahr 1951 mit der Erschließung der ersten Quelle begann, entwickelt sich seither erfolgreich weiter. Heute fördert Ensinger am Firmenstandort aus derzeit acht Tiefbrunnen natürliche Mineralwässer und Heilwässer sowie seit 2014 das erste zertifizierte Gourmet Bio-Mineralwasser Baden-Württembergs.

1952: Die erste Flasche Ensinger Sprudel

Namensgeber des Familienunternehmens ist der Ortsteil Ensingen der großen Kreisstadt Vaihingen/Enz, der Firmensitz des Getränkeherstellers. Entdeckt wurden die Quellen durch Probebohrungen im Auftrag der damals noch selbstständigen Gemeinde Ensingen, um den Trinkwasserbedarf der Bevölkerung zu sichern. Dabei traten Wasserqualitäten hervor, die sich durch ihren besonderen Mineralstoffgehalt als ungeeignet für einfaches Trinkwasser erwiesen. Während die Gemeinde kurze Zeit später andere Quellen für die Trinkwasserversorgung erwarb, erfuhr der Unternehmer Wilhelm Fritz sen. durch seine Bekanntschaft mit dem Landesgeologen Prof. Dr. Manfred Frank von den gehaltvollen Mineralquellen. 1951 ergriff er die Chance und erwarb den Zugang zu den noch offenen Bohrlöchern. Schon seit den 1930er Jahren hatte seine Familie einen Getränkehandel mit einem kleinen Abfüllbetrieb zunächst in Stuttgart-Feuerbach und später in Spielberg betrieben. Doch der letzte Luftangriff 1945 zerstörte das Firmengebäude in Feuerbach und es galt, die Existenz der Familie auf ein neues Fundament zu stellen. Bereits 1952 gelang es Wilhelm Fritz sen., die ersten Flaschen mit Ensinger Sprudel auf den Markt zu bringen. Jahre später fand die wahre Qualität dieses Quellwassers auch offiziell Beachtung: 1971 erfolgte die Zulassung der Ensinger Heilquelle als Heilwasser gemäß dem Arzneimittelgesetz. Nach der Umsetzung der EG-Mineralwasserrichtlinie vom 15.7.1980 folgte 1984 die amtliche Anerkennung als „Natürliches Mineralwasser“.

Erfolge übertreffen den Branchenstandard

Die Nutzung und sanfte Entnahme des Quellwassers begleitete Ensinger über seine gesamte Firmengeschichte durch ein kontinuierliches Engagement für Umwelt-, Arten- und Naturschutz. „Die Maßnahmen und Ergebnisse unseres Nachhaltigkeitsmanagements liegen deutlich über dem Branchenstandard“, erläutert Thomas Fritz, geschäftsführender Gesellschafter von Ensinger. Bei Betrachtung der Kennzahlen im Vergleich mit den Nachhaltigkeitszielen der Europäischen Union übertrifft das Unternehmen zum Teil schon jetzt die gesetzlichen Quoten. „Aktuell beziehen wir 87 Prozent unserer Gesamtenergie aus regenerativen Quellen, in der Produktion sind es bereits 100 Prozent“, unterstreicht Jörg Mannhardt, Umweltbeauftragter bei Ensinger. Zum Vergleich: Das Nachhaltigkeitsziel der Europäischen Union sieht für das Jahr 2020 einen Wert von 20 Prozent für Energie aus regenerativen Quellen vor. Angesehene Auszeichnungen, wie der Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg und der LEA Mittelstandspreis für soziale Verantwortung, würdigten im Jahr 2014 das große Engagement des Mineralbrunnens in der Region.

Nachhaltigkeit bei Ensinger:
Kennzahlen im Vergleich zu den Zielen der EU

Nachhaltigkeitsziel Europäische Union bis 2020Ensinger Nachhaltigkeits-Kennzahlen 2007 - 2014
20% weniger Treibhausgase78% weniger Treibhausgas
20% verbesserte Energieeffizienz15% verbesserte Energieeffizienz
20% Energie aus regenerativen Quellen87% Energie aus regenerativen Quellen

1998 realisierte das Unternehmen eine Renaturierung des Brünnelesbachs in Ensingen. Im selben Jahr startete ein Projekt mit umfangreichen Maßnahmen, darunter Dachbegrünungen, die Anpflanzung von Streuobstwiesen und die Einrichtung eines Versickerungsbiotops für Regenwasser. Im Rahmen eines Naturschutzprojekts erneuerte Ensinger im Jahr 2006 zusammen mit dem Landkreis Ludwigsburg die historische Wiesenbewässerung im Enztal bei Roßwag. „Neben der Qualität unserer Produkte haben soziale Verantwortung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit die höchste Priorität bei Ensinger“, erläutert Thomas Fritz.

Kontinuität: stetiges Wachstum am Standort Ensingen

Heute stehen drei Familien hinter der Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH. Acht Familienmitglieder sind in der Geschäftsleitung und in operativen Funktionen tätig. Mit regelmäßigen Investitionen in alle Geschäftsbereiche sichert die Geschäftsleitung kontinuierlich die wirtschaftliche Stabilität und das Unternehmenswachstum. Im Verlauf der Jahre erschloss das Unternehmen weitere Mineralquellen auf der Ensinger Gemarkung und erweiterte den Betrieb um neue Produktionseinheiten. Darüber hinaus ließ Ensinger sein Qualitätsmanagement, Umweltmanagement und Energiemanagement konsequent nach DIN-EN-ISO 9001, DIN-EN-ISO 14001, DIN EN ISO 50001 sowie seine Produktqualität nach dem International Food Standard IFS zertifizieren. Hinzu kam die Erweiterung des Vertriebsgebiets von Stuttgart auf ganz Baden-Württemberg und die angrenzenden Bundesländer.

Jährlich DLG-geprüft

Die besondere Qualität der Ensinger SPORT Mineralwässer bestätigt unter anderem die jährliche Prüfung durch die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft DLG. So erhielten Ensinger SPORT Classic und Ensinger SPORT Medium im Jahr 2016 den Goldenen Preis der DLG und damit bereits zum 20. Mal in Folge die Auszeichnung „DLG-prämierte Spitzenqualität“. Seit 2011 wurde Ensinger zudem jährlich mit dem "Preis der Besten in Gold" der DLG sowie 2014, 2015 und 2016 mit der Nachfolgeauszeichnung, dem DLG-Preis für langjährige Produktqualität, ausgezeichnet.

„Sehr gut“ bei ÖKO-TEST

Als erster Brunnen in Baden-Württemberg brachte Ensinger Mineral-Heilquellen im Jahr 2014 ein zertifiziertes Gourmet Bio-Mineralwasser auf den Markt, das die ganzheitlichen Anforderungen an ein nachhaltiges und gesundes Biolebensmittel erfüllt. Das Bio-Mineralwasser gilt aufgrund seiner ausgewogenen Mineralisierung als hochwertiger Begleiter zu erlesenen Gerichten, Weinen und Säften.

Im Juni 2016 bewertete das Magazin ÖKO-TEST das Ensinger Gourmet Bio-Mineralwasser in den Sorten Medium und Still zweimal mit der Bestnote „sehr gut“. Diese Bewertung gilt sowohl für die Testergebnisse bei den Inhaltsstoffen als auch für Verpackung und Deklaration. Das Ergebnis bestätigt die hohe Qualität und Reinheit von Bio-Mineralwasser. Wie das Magazin in seiner Juni-Ausgabe berichtet, beinhalten die umfangreichen Vorgaben bei Bio-Mineralwasser „unter anderem strenge Vorgaben für Uran, Arsen, Nitrit. Die Mineralwässer müssen frei sein von bestimmten Arzneimittelrückständen und Abbauprodukten von Pestiziden.“ Beim Test von Ensinger Gourmet wurden keinerlei Verunreinigungen aus Landwirtschaft und Medizin, keine bedenklichen Inhaltsstoffe und keine Keime festgestellt.

„Mineralwasserschützer“ durch ökologischen Landbau

Durch ein eigenes Programm zur Förderung des ökologischen Landbaus wird Ensinger zum „Mineralwasserschützer“. Dazu tragen auch die strengen Auflagen der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. bei, die Ensinger erfüllt und damit die Nachhaltigkeit in der Region weiter voranbringt. „Wasser ist die Quelle des Lebens. Natürliches Mineral- und Heilwasser ist die ursprünglichste und reinste Form des Wassers für die gesunde Ernährung des Menschen. Wir gewinnen und nutzen diesen Schatz der Natur in verantwortungsvoller Weise: nachhaltig zum Wohl der Menschen – und unter größtmöglicher Schonung unserer Ökosphäre“, unterstreicht Thomas Fritz.

Trendsetter für Naturbelassenheit und vegane Getränkevielfalt

Auch schon vor zehn Jahren war Ensinger Vorreiter der Branche. Seither verwendet das mittelständische Unternehmen bei der Herstellung seiner Apfelschorlen Saft aus heimischem Streuobstanbau. 2012 brachte das Unternehmen gemeinsam mit NABU, BUND, Imker-, Obst- und Gartenbauvereinen eine Apfelschorle als Aufpreis-Vermarktungsprojekt auf den Markt. Damit erhalten die Verbraucher eine unverfälschte Qualität und die Erzeuger in der Region faire Preise für den regionalen Obstanbau. Von der Ensinger Qualitätsphilosophie profitieren alle Verbraucher, die sich naturnah oder vegan ernähren möchten. Schon heute ist der Großteil der Ensinger-Produkte vegan, angefangen bei den Mineral- und Heilwässern über die Ensinger SPORT mit Frucht-Getränke bis hin zu den natürlichen Fruchtschorlen. „Wir nehmen unsere Aufgabe, im Dienst der kommenden Generationen die Reinheit und Naturbelassenheit unserer regionalen Schätze zu bewahren, sehr ernst. Diese Unternehmenstradition ist die Grundlage unseres Erfolgs und wird unseren Betrieb, die regionalen Qualitätsanbieter und unsere Kunden auf den Weg in eine gesunde Zukunft begleiten“, so Thomas Fritz.

Kontakt

Bei Fragen und für weitere Informationen
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HEIKE LAUE
Unternehmenskommunikation

Telefon: 0711 / 6648379-0
Mobil: 0172 / 610767
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