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So funktioniert die Wirtschaft der Zukunft

 

10. August 2020

Staatssekretär Dr. Andre Baumann und Dr. Christian Eichert, Geschäftsführer des Bioland Landesverbands Baden-Württemberg e.V. besuchen im Rahmen der Bioland-Sommertour die Ensinger Mineral- Heilquellen GmbH.

Dr. Andre Baumann ist Bevollmächtigter des Landes Baden-Württemberg beim Bund. Der promovierte Diplom-Biologe war zuvor Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft des Landes Baden-Württemberg. Der Besuch beim mittelständische Mineralbrunnen ist der Auftakt einer Exkursion, bei dem sich Baumann über das Nachhaltigkeitsengagement ausgewählter Betriebe in der Region informiert.

Organisiert hat diesen Austausch zwischen Politik und Wirtschaft Dr. Christian Eichert, der Baden-Württemberg-Chef von Bioland. Ensinger und Bioland verbindet eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit. Der Ensinger Umweltpreis zur Förderung des Ökolandbaus in der Region ist ein aktuelles Beispiel für diese fruchtbare Kooperation. „Die Tatsache, dass sich ein mittelständiges Mineralwasserunternehmen so stark für den Ökolandbau engagiert, ist lobenswert. Dass Ensinger hierfür sogar umstellende Betriebe monetär fördert, ist einzigartig und kann als positives Beispiel für andere Wirtschaftsunternehmen dienen“, so Dr. Christian Eichert.

Thomas Fritz zeigt auf, wie die Förderung von landwirtschaftlichen Betrieben durch den Ensinger Umweltpreis funktioniert und welche Fortschritte das seit 2018 klimaneutrale Unternehmen in seiner Nachhaltigkeitsausrichtung macht.

Er erklärt dabei auch, was unter dem Begriff „Bio-Wasserbauern“ zu verstehen ist. Hierbei geht es um die selbstauferlegte Verantwortung des Unternehmens, sich um die Reinheit und Qualität des Wassers schon zu kümmern, wenn es als Regenwasser zur Erde fällt.

„Wie ein Bio-Bauer sich um sein Bio-Gemüse kümmert und dabei möglichst naturnah wirtschaftet, sorgen wir dafür, dass die Flächen, auf denen unser zukünftige Mineralwasser niedergeht, möglichst wenig mit anthropogenen Einträgen wie Spritzmittelrückständen, Nitrat, Süßstoffen oder Hormonen belastet werden“, so Thomas Fritz.

Der Umweltpreisträger Ensinger engagiert sich in vielfältiger Weise für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. „Unser Schwerpunkt liegt aber ganz eindeutig auf Maßnahmen zur Förderung des Ökolandbaus, wofür wir in Zusammenarbeit mit Bioland und mit Unterstützung der Bio-Musterregion Enzkreis vor drei Jahren den Ensinger Umweltpreis ins Leben gerufen haben. Mittlerweile konnten wir drei landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf Ökolandbau unterstützen.“

Durch die Umstellung von konventionellem auf ökologischen Landbau verspricht sich Ensinger eine Verbesserung der Grundwasserqualität, was langfristig auch den wertvollen Mineralwasservorkommen zugutekommt.

Staatssekretär Dr. Andre Baumann lobt dabei den ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz des Mittelständlers, der nicht nur im Bereich Umweltschutz und Soziales, sondern ganz besonders auch im Bereich Wirtschaftlichkeit sichtbar wird. „Nur wenn Unternehmen Verantwortung für die Umwelt und für Ihre Mitarbeiter übernehmen und dabei noch wirtschaftlich erfolgreich sind, funktioniert Nachhaltigkeit auf Dauer“, so Baumann.

Nach knapp zwei Stunden endete der Besuch, aber nicht ohne Ensinger-Chef Thomas Fritz noch ein kleines Ständchen zu singen, der an diesem Tag seinen 60. Geburtstag feierte.

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