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Bewertung von Ensinger Sport Medium im aktuellen Test von ÖKO-Test

ÖKO-Test hat in seinem Magazin vom Juni 2020 einen Mineralwasser-Test veröffentlicht und dabei auch unser Produkt Ensinger Sport Medium in der 0,75 l Mehrweg-Glasflasche der Genossenschaft Deutscher Brunnen getestet. Auf Seite 40 wird behauptet, dass ein erhöhter Bor-Gehalt festgestellt worden sei und deshalb die Bewertung im Bereich „Testergebnisse Inhaltsstoffe“ um zwei Stufen auf „befriedigend“ abgewertet wurde. Dieses Ergebnis führte dann zu dem Gesamturteil „befriedigend“, obwohl die Bereiche „Testergebnis Ursprüngliche Reinheit“ und „Testergebnis Weitere Mängel“ jeweils mit „sehr gut“ bewertet worden waren.

Bereits im Vorfeld der Veröffentlichung haben wir ÖKO-Test darauf hingewiesen, dass der angeblich in der Probe ermittelte Wert von 0,525 mg/l Bor falsch ist. In einer kurzfristig analysierten Gegenprobe derselben Charge wurden mit 0,46 mg/l Bor immerhin 12,4% weniger ermittelt und der von ÖKO-Test gewählte „Grenzwert“ von 0,5 mg/l unterschritten.
Die Abwertung erfolgte zu Unrecht. Die richtige Bewertung von ÖKO-Test müsste bei „Bedenkliche Inhaltsstoffe“ richtiger Weise „nein“, die Bewertung bei „Testergebnisse Inhaltsstoffe“ „sehr gut“ und das Gesamturteil „sehr gut“ lauten.Auch unser Hinweis, dass ÖKO-Test im Mineralwassertest des Jahres 2019 für Ensinger Sport Classic nur 0,314 mg/l Bor und im diesjährigen parallelen Test für Ensinger Sport Still nur 0,485 mg/l Bor ermittelt hat, wurde nicht berücksichtigt.

Eine Abwertung als „Bedenklicher Inhaltsstoff“ ist überdies selbst bei dem von ÖKO-Test angeblich gemessenen Wert von 0,525 mg/l Bor völlig abwegig. Die gültige Mineral- und Tafelwasserverordnung gibt für Bor (umgerechnet aus Borat) einen Höchstwert von 5,5 mg/l vor. Das heißt, dass weniger als ein Zehntel des gesetzlich zulässigen Grenzwerts als „bedenklich“ bewertet wird. Die angeblich dazu herangezogene Begründung, dass diese Vorgehensweise durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfohlen worden sei, ist so nicht zutreffend. In seiner Stellungnahme Nr. 024/2006 des BfR vom 7. Februar 2006 steht wörtlich: „Aus Gründen des vorsorgenden gesundheitlichen Verbraucherschutzes empfiehlt das Institut, einen Höchstwert für Bor in natürlichen Mineralwässern in der Richtlinie 2003/40/EG festzulegen. Der Wert sollte sich an den internationalen und nationalen Regelungen für das Trinkwasser orientieren. Das entspräche einem Höchstgehalt von Bor im Bereich zwischen 0,5 mg bis 1 mg/Liter.“ Diesen Wert hält unser Mineralwasser auch nach dem gemessenen Wert von ÖKO-Test unstrittig ein. Die erfolgte Abwertung ist sachlich falsch und sollte durch ÖKO-Test im Sinne eines fairen Warentests umgehend korrigiert werden.

Thomas Fritz, geschäftsführender Gesellschafter

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