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Anlage eines Amphibienlaichgewässers (2002)

Im September 2002 ist der Tonabbau einer ortsansässigen Firma zur Herstellung der Blumenerde auf den Flurstücken Nr. 582 und 583 (Gelände Viehweg) genehmigt worden, bei der es zur Offenlegung des Grundwassers kommt. Die Gesamtlaufzeit des Projekts wurde auf acht Jahre festgelegt. Die Ausgestaltung als Amphibienlaichgewässer steht im Kontext zu dem bestehenden naturräumlichen Umfeld.

Das Abbaugebiet ist Bestandteil des Landschaftsschutzgebietes und des Teillandschaftsraumes „Stromberg-Vorland“. Der Bereich und sein Umland dient als Lebensraum insbesondere für Amphibienarten - Wasser- und Grasfrosch, Erdkröte, Berg- und Teichmolch, Salamander - aber auch für Insekten- und Vogelarten.

Durch den Tonabbau entstehen Kleinstgewässer. Nach jedem Abbauabschnitt wird eine Teilverfüllung vorgenommen. Auf diese Weise wird ein Laichgewässer ausgebildet. Da die Sohle des Tümpels max. ca. 1m unter dem ursprünglichen Geländeniveau liegt, bleibt der wichtigste Grundwasserschutz bestehen. Zum Schutz vor Immissionen werden Abstandsflächen eingehalten und Schutzpflanzungen vorgenommen. Der klimaökologische Ausgleichsraum für das regionale Kleinklima wird durch die Schaffung weiterer Verdunstungsflächen optimiert. Durch die Anlage eines Amphibienlaichgewässer auf den Flurstücken der Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH wird die bestehende Vernetzung vielfältiger Lebensräume im Umland aufgewertet.

Tonabbau einer ortsansässigen Firma zur Herstellung der Blumenerde

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