Säuerling
Als Säuerling oder Sauerbrunnen darf ein Mineralwasser bezeichnet werden, wenn der natürliche Kohlendioxidgehalt über 250 Milligramm pro Liter liegt.
Säuglingsnahrung
Ein Mineralwasser darf mit dem Zusatz "Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung" werben, wenn folgende Grenzwerte nicht überschritten werden: Nitrat: 10 Milligramm pro Liter, Nitrit: 0,02 Milligramm pro Liter, Natrium: 20 Milligramm pro Liter, Fluorid: 1,5 Milligramm pro Liter, Sulfat:
240 Milligramm pro Liter.
Schüttung
Nicht alle natürlichen Quellen geben regelmäßig Wasser ab. Die wirtschaftliche Nutzung ist aber erst interessant, wenn mindestens 2000 Liter pro Stunde zu Tage kommen. „Schüttung“ heißt der Fachbegriff für die kontinuierliche Wasserabgabe. Dabei achten die Brunnenbetriebe darauf, dass Zufluss und Entnahme einander entsprechen.
Sprudel
Die Zusatzbezeichnung Sprudel darf benutzt werden, wenn das Mineralwasser im Wesentlichen unter natürlichem Kohlensäuredruck aus seiner Quelle sprudelt oder wenn es unter Kohlendioxidzusatz abgefüllt wurde.
Spurenelemente
Bestimmte chemische Elemente, die für das menschliche Leben unentbehrlich sind, obwohl sie dem Körper nur in kleinsten Mengen, in Spuren eben, zugeführt werden müssen. Zu den wichtigsten Spurenelementen zählen Zink, Jodid und Fluorid.
Stilles Wasser
Ein natürliches Mineralwasser mit geringerem, aber immer noch deutlich spürbarem Kohlensäuregehalt (4 bis 5,5 Gramm pro Liter). Die stillen Mineralwässer werden in Deutschland immer beliebter. Ihr Anteil liegt inzwischen bei mehr als 30 Prozent.
Sulfatwasser
Sulfatwässer stammen aus besonders gipshaltigen Gesteinen. Sie enthalten viel Schwefel, schmecken etwas bitter und können eine leicht abführende Wirkung haben.





