"Aufgesprudeltes" Leitungswasser

Mit sogenannten Wassersprudlern wird lediglich Leitungswasser mit Kohlensäure versetzt. Es bleibt dennoch ein industriell aufbereitetes Leitungswasser, das weder ursprünglich rein ist, noch einen nennenswerten Gehalt an wertvollen Mineralien besitzt. Um eine Verkeimung des Geräts zu verhindern muss es regelmäßig gründlich gereinigt und "ausgekocht" werden. Leitungswasser

 

  • wird in Deutschland zu etwa zwei Dritteln aus Grundwasser und zu etwa einem Drittel aus Oberflächenwasser (Seen, Talsperren, Uferfiltrat von Flüssen) gewonnen; es kann daher zahlreichen Umwelteinflüssen ausgesetzt sein
  • kann zur Aufbereitung – gemäß Trinkwasser-Verordnung – mit einer Reihe von Chemikalien versetzt werden
  • wird kontrolliert, bevor es von den Wasserversorgern ins Rohrnetz eingespeist wird
  • legt bis zum Verbraucher häufig noch einen kilometerweiten Weg durch das städtische Rohrsystem zurück
  • aufgesprudeltes Leitungswasser kann niemals Mineralwasser sein