Glossar
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Fructose
Fructose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid) und gehört zu der Gruppe der Kohlenhydrate. Fructose kommt in zahlreichen Pflanzen, besonders in Früchten (z.B. Weintrauben, Bananen, Äpfel, Birnen) und in Honig vor. Zusammen mit Glucose bildet Fructose den Zweifachzucker Saccharose (Rüben- oder Haushaltszucker). Die Süßkraft von verschiedenen Zuckerarten ist unterschiedlich. Fructose hat dabei von allen Zuckern die größte Süßkraft (120% im Vergleich zu Rübenzucker). Im Gegensatz zur Glucose wird Fructose langsamer vom Körper aufgenommen und ohne Einfluss des Hormons Insulin im Körper verwertet. Aus diesem Grund dient sie in der Diätetik auch als Zuckeraustauschstoff und wird in Diabetiker-Lebensmitteln eingesetzt. Dabei ist zu beachten, dass Fructose in etwa den gleichen Energiegehalt wie Zucker besitzt.
Eine seltene Stoffwechselerkrankung ist die angeborene Fructoseintoleranz. Hierbei muss weitgehend auf Fructose in der Ernährung verzichtet werden.
Fructose ist auch ein Bestandteil der für den Menschen weitgehend unverdaulichen Oligofructose. Diese besteht aus mehreren (2-10) Fructoseeinheiten und kommt natürlicherweise in verschiedenen Lebensmitteln vor (z.B. in Chicorée, Topinambur, Porree, Spargel). Verschiedenen Lebensmitteln wird Oligofructose auch als sogenanntes Prebiotikum (auch Präbiotikum) zugesetzt (z.B. Milchprodukten). Hierdurch wird das Wachstum der positiven Darmflora günstig beeinflusst, was zur Förderung der menschlichen Gesundheit beigetragen werden soll.


